Mittwoch, 8. April 2009
ein Schlaflied


*






Ein Schlaflied

Blauer Abend,
Gutes Schweigen.
Will mich ganz in
Schlummer neigen.

Fern noch rauschen
Nahe Bäume.
Engel bringen
Silberträume.

Schlafe, schlafe ...
Wind und Stille -.
Alles hütet
Gottes Wille.

Francisca Stoecklin

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Dienstag, 13. November 2007
Über dem sonnendurchglänzten Meeresspiegel
wölbt der Himmel endlos sich im Blau.
Leise schlürfend locken sanfte Wellen,
verzaubert säuselnder Winde Sirenengesang

Komm, lass dich ein,
lass dich ein mit uns zu spielen!
Kehr zu uns zurück,
kehr zurück zum Ursprung allen Lebens!

Betört von der Stimmen Zauber,
löse ich mich von allen Fesseln
tauche ein in die geheimnisvollen Fluten,
werde Teil dieses mythischen Geschehns

Getragen nur vom goldurchstrahlten Grün und Blau,
das sich verliert in Hadals dunkler Nacht.
überlasse ich mich willig dem Spiel der Wellen,
Wellen, die mächtiger sind als ich.

Schwerelos gleit` ich an der Oberfläche,
werde eins mit Himmel, Meer und Licht,
bin eingebettet in Myriaden funkelnder Sterne,
die spurlos um mich versinken im Nichts

Rhythmisch durchpflügen die wasserglitzernden Arme
das den Leib umströmende kühle Nass,
ziehen hinter sich her Schwärme von Perlen,
die Beine entfesseln schäumenden Tumult.

Beim Eintauchen saust Wasser in den Ohren,
durchströmt Mund und Nase salzigklebriges Nass,
gurgelnd blubbert der verbrauchte Atem
in silberglänzenden Blasen an die Meeresdecke

Erschöpft vom langem Gleiten,
halt ich irgendwann ermattet inne,
blinzle durch leuchtende Wassertupfer auf den Wimpern
und sehe staunend, wie sich der Himmel im Meer verströmt

Hinreißend geheimnisvoll ist dieser Augenblick,
ein Augenblick der alles trägt.

Das Meer, wie schön ist seine scheinbar glatte Oberfläche,
die all das ausdrückt, was ich suche:

Stille – Weite – Einsamkeit

Hans Feichtinger

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Sonntag, 21. Oktober 2007
einmal nachdenken
ein Moment
- ein Innehalten
- ein Orientieren
- ein Durchatmen
- ein Blickwinkel
- ein Freund
- eine Zukunft
- ein Überprüfen
- ein sich treiben lassen
- ein Risiko
- eine Freude
- ein Geschenk
- eine Liebe
- ein Zauber
- ein Traum
- ein Glück

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Samstag, 20. Oktober 2007
Dieser Tag
Dieser Tag
ich hoffe doch,
dass er Dir viele
schöne Stunden bringt..
Wetter wie im Märchenbuch,
also ganz viel Sonnenschein..
ganz viel Freude im Herzen
Du in den Himmel lächelst
ich wünsche alles Liebe
und das sich erfüllt
was Du magst..

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Freitag, 14. September 2007
Woher-Wohin?
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Woher sind wir gekommen –
Wohin geht diese Reise


Wunderbar auf dieser Welt zu sein

wie schön ist alles rund umher

Winde tragen uns über die Erde

weiße schäumende Wasser erfreuen uns.

weiche Blumenwiesen laden zur Ruhe

Wattewolken ganz in Weiß begleiten uns

weiter immer weiter auf dieser Reise

wehen die Winde oft auch stärker

Wilde Natur lässt sich nicht besiegen

Wanderer auf dieser Welt haltet inne

wie Kinder sollten

wir werden

Woher wir kamen, das wissen wir nicht

Wohin wir gehen ahnen wir

Wissen tun wir es nicht, aber glauben

wir´ s?


Laura
nach Vorlage
von Fritz Rubin

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Donnerstag, 9. August 2007
Wer zu lesen versteht


*






Wer zu lesen versteht,
besitzt den Schlüssel zu großen Taten,
zu ungeträumten Möglichkeiten,
zu einem berauschend schönen,
sinnerfüllten und glücklichen Leben.

Aldous Huxley

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des Menschen Leben


*



Des Menschen Leben gleicht dem Würfelspiel. Fällt nicht der Glückswurf, den du dir ersehnst, so nimm, was fällt und mach das Beste draus durch deine Kunst. (Terenz)

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Dienstag, 7. August 2007
Das eigene Wort


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Das eigene Wort, wer holt es zurück,
das lebendige eben noch ungesprochene
Wort?
Wo das Wort vorbeifliegt verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.
Ein Vogel käme dir wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinen Mund.
Du schickst andere Worte hinterdrein,
Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an, es hört nicht auf,
anzukommen.
Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.
Am Ende ist das Wort
immer am Ende
das Wort.

Hilde Domin

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Samstag, 4. August 2007
Es gibt zwei Arten
Es gibt zwei Arten,
sein Leben zu leben:
entweder so, als wäre Nichts
ein Wunder,
oder so, als wäre alles ein Wunder.
Ich glaube an Letzteres.

(Albert Einstein)

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jedes Lächeln
Jedes Lächeln,
jedes Wort,
jedes Schweigen,
jedes Zögern
ist nur ein Tropfen
im See des Lebens.
Aber der grosse See
besteht aus vielen
kleinen Tropfen,
von denen jeder
einzelne bedeutsam ist.

Jochen Mariss

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